Fachgespräch zu Direkter Demokratie

SPD-Landtagskandidat Alexander Geißler, DISUD-Direktor Dr. Peter Neumann und Dirk Neubauer, Bürgermeister der Stadt Augustusburg, diskutieren zum Thema „Unmittelbare Demokratie für Sachsen“ in Weigmannsdorf

Weigmannsdorf: Am 28. August 2019 um 19:00 Uhr diskutierten SPD-Landtagskandidat Alexander Geißler, DISUD-Direktor Dr. Peter Neumann und Dirk Neubauer, Bürgermeister der Stadt Augustusburg, im Rahmen einer Podiumsgesprächs kontrovers mit Bürgerinnen und Bürgern zu Herausforderungen an Landes- und Kommunalpolitik im Gasthof Weigmannsdorf, Lichtenberg.

Alexander Geißler war an diesem Abend in gleich zweifacher Weise positiv gefordert, übertraf die Zahl der Gäste doch deutlich die Zahl der Anmeldungen, zudem waren Fragen und Diskussionsthemen so vielfältig, dass der Zeitrahmen fast nicht ausreichte, um auf alle Fragen und Themen einzugehen. In lebendiger und aktiver Weise gab Dr. Peter Neumann in seiner Eigenschaft als Direktor des DISUD (Deutsches Institut für Sachunmittelbare Demokratie an der TU Dresden) den Gästen des Abends zu Beginn eine fachliche Einführung zum Wesen und zu Möglichkeiten wie auch den Grenzen sachunmittelbarer bzw. direkter Demokratie. Dirk Neubauer zeigte daraufhin am Beispiel aktiver Kommunalpolitik Chancen für gelebte gesellschaftliche Mitgestaltung auf, wies aber gleichzeitig auf viele Hemmnisse hin, die durch überbordende Verwaltungsvorschriften eine wirkungsvolle Arbeit zum Erliegen bringen können. Es wurde deutlich, dass es eben diese Aufgaben im Spannungsfeld zwischen Staat, Verwaltung und gefühlter Nichtbeteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sind, die Wähler nach scheinbar einfachen Auswegen bei Wahlen suchen lassen. Kritische Fragen und Stimmen wurden zur fehlenden Transparenz von Entscheidungsprozessen und falschen Anreizen des Staates laut, welche wenig motivierend wirken und gleichzeitig Fehlentwicklungen in der Gesellschaft fördern. Seitens der Gäste war die Liste an konstruktiven Ideen für die Politik lang. Ob Schuldirektor mit konkreten Vorschlägen zur Gestaltung des Schulsystems, Schöffen mit Erfahrungen aus dem Jugendstrafrecht oder Unternehmer mit Kenntnissen aus vielen Teilen der Wirtschaft; der Gedanke zur Teilhabe an der politischen Willensbildung wurden an diesem Abend gelebt. Durch dieses klare Signal sah SPD-Landtagskandidat Alexander Geißler seinen Auftrag als Kandidat der SPD Sachsen bestätigt, ganz besonders im ländlichen Raum aktiv zu wirken und den politischen Dialog mit allen Teilen der Gesellschaft zu beleben und dauerhaft sowie nachhaltig eine Stimme durch Präsenz und mit Engagement vor Ort zu verleihen.

Für weitergehende Informationen können Sie mich gern kontaktieren. Eine Powerpoint Präsentation kann in Teilen veröffentlicht werden.

Forderungen der SPD für mehr Bürgerbeteiligung

Das Podiumsgespräch stand in einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen SPD-Landtagskandidat Alexander Geißler im Rahmen seiner Kandidatur für den sächsischen Landtag am 1. September 2019 den aktiven Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern in seinem Wahlkreis sucht und bewusst in kleineren Gemeinden und Städten für mehr politisches Engagement wirbt. Die Reihe von Gesprächen findet ihre Fortführung mit Martin Dulig am Freitag, den 30. August 2019 von 13:45 Uhr bis 14:30 Uhr an der Rathausgiebelseite, Obermarkt 1, 09599 Freiberg.

Als Kandidat der SPD Sachsen stellt sich der 29-jährige SPD-Landtagskandidat Alexander Geißler ganz bewusst den Fragen seiner Wähler. Der in Freiberg geborene Volljurist ist seit 2010 Mitglied der SPD und als Mitglied im Kreisvorstand der SPD Mittelsachsen sowie als Juso – Kreischef in Mittelsachsen und stellvertretender Vorsitzender der SPD Freiberg aktiv. Zu seinen Kernthemen gehören die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Stärkung eines nachhaltigen und sozialen Staates, die Verbesserung der Mobilität, die Verbesserung der Bildung durch Chancengleichheit, Digitalisierung und Themen der zukünftige Bürgerbeteiligung.

Hintergrundgespräch Alexander Geißler: +49 (0) 160 – 96 94 07 38

Fotos zur Pressemitteilung finden Sie in der Anlage dieser E-Mail sowie druckfähig online unter: www.henschke.org/archiv/27-08-2019     Bildnachweis: André Henschke | www.henschke.org