Meine Zukunftsmission.

 

Ich will, dass wir von der Politik wertgeschätzt werden. Der Staat ist ein sozialer Staat. Ich setze mich dafür ein, dass der Bund in finanzielle und personelle Vorleistung geht, wenn es um klimaneutrale, digitale und soziale Politik geht. Erst ein Ausbau von Infrastrukturen kann für den Zuzug und das Wohlempfinden sorgen, sich auch selbst gesellschaftlich engagieren zu wollen. Wir erreichen eine aktive Zivilgesellschaft im ländlichen Raum, wenn wir bei jeder Gelegenheit den Menschen in den Fokus unseres Handelns stellen und ihm das auch vermitteln.

 

Mein Landkreis der Zukunft ist ein innovativer Landkreis, der seine Potenziale nutzt. Ich will den Fokus auf E-Mobilität legen und unterstützen, dass in Mittelsachsen mehr Elektroautos auf die Straße kommen. Mittelsachsen hat zwei Universitäten. Die Ressourcenuniversität in Freiberg forscht bereits im Bereich der Wasserstoffwirtschaft. Ich selbst promoviere im Bereich von künstlicher Intelligenz und Recht. Wenn ein sozialer Staat die Voraussetzungen schafft, können wir bei uns Zukunftstechnologien ansiedeln.

 

Ich will, dass wir uns an politischen Entscheidungen bei uns Zuhause besser beteiligen können. Ich will nicht das Gefühl haben, etwas aufgedrückt zu bekommen. Jedes neue Gesetz oder jede Änderung an bestehenden Regeln braucht eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ mit allen finanziellen, organisatorischen und personellen Auswirkungen eines Gesetzes auf Landkreise, Städte und Gemeinden. Im Moment sind Gesetze da undurchsichtig. Wir wollen auch in den Stadt- und Gemeinderäten besser eingebunden werden. Eine Übertragung und Aufzeichnung von Sitzungen der Gemeindeparlamente ist wichtig. Zu wichtigen Fragestellungen vor Ort sollen Bürgerräte gebildet werden, die mitentscheiden.

 

Mittelsachsen in Berlin stark machen.

FP Lokalredaktion Freiberg. Pressegespräch mit SPD Generalsekretär Lars Klingbeil (l) und Alexander Geißler vom Ortsverein Freiberg. Foto: Eckardt Mildner